Nest Überwachungskamera: Revolution der Überwachungskameras?

Nest Überwachungskamera TestNest – ein kalifornisches Start-Up, wie es im Buche steht: Das Unternehmen wurde 2010 von gerade mal 16 Leuten ins Leben gerufen. Das Ziel: Ein intelligentes Thermostat für die eigenen vier Wände. Mittlerweile zählt Nest hunderte von Mitarbeitern und gehört zu Google.

Im Juni 2015 wurde die Nest Cam vorgestellt. Eine Überwachungskamera, die alles besser machen soll als die Konkurrenz. Doch ist das wirklich so? Wir analysieren die Eigenschaften und Details der Nest Überwachungskamera in der folgenden Produktvorstellung.

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Die Indoor Nest Überwachungskamera sieht aus wie ein schlankes Gadget mit einem großen Auge. Das Auge ist eine 1080p Full HD Kamera mit Nachtsichtfunktion. Damit die Cam überhaupt funktioniert, muss sie mit dem Stromnetz verbunden werden.

Besonders praktisch: Die Halterung/Unterseite der Kamera ist beweglich und magnetisch. Damit kann man die Kamera zB. auf einem Tisch abstellen, an einer metalligen Oberfläche anbringen und an anderen außergewöhnlichen Orten platzieren. Durch das kleine und unauffällig-schwarze Design fällt sie auch kaum auf.

Zuverlässige Benachrichtigungen aufs Handy

Wie der Hersteller betont, kann man als Nutzer nicht permanent auf den Livestream der Kamera achten. Diese Arbeit übernimmt die Nest-Software für dich. Sie achtet auf Bewegungen und laute Geräusche. Sobald etwas passiert, kannst du automatisch eine Benachrichtigung auf dein Smartphone oder per Mail bekommen. Die Benachrichtigung beinhaltet auch einen Screenshot der Videoaufnahme.

Mikrofon und Lautsprecher für Kommunikation

Im kleinen Indoor-Gadget befindet sich ein Mikrofon und ein Lautsprecher. Damit kannst du mit den Personen vor der Kamera reden und hören, was sie antworten. Außerdem kannst du zB. deinem Hund Befehle geben oder Einbrecher erschrecken.

Kostenpflichtiges Abo für zusätzliche Funktionen

Für die Nest Überwachungskamera bietet Nest ein kostenpflichtiges Abo namens „Nest Aware“ an. Dieses Cloud-Abo gibt es in den Varianten „Standard“ (10€ pro Monat) und „Erweitert“ (30€ pro Monat). Mit den Abonnements hat man Zugriff auf die Cloud von Nest. In dieser können aufgenommene Videos mehrere Tage gespeichert werden, es können Personen erkannt und Alarmbereiche definiert werden. In der kostenlosen Version sind alle diese Funktionen nur abgespeckt oder gar nicht verfügbar.

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Wie gut ist die Nest Überwachungskamera?

Die Redaktion von Computerbild.de hat in ihrem Testbericht alle wichtigen Pros und Kontras gut zusammengefasst: Die Kamera hat tagsüber eine gute Bildqualität (nachts nicht so gut) und bietet viele praktische Zusatzfunktionen – das Abo-Modell ist jedoch teuer und die Videos müssen in der Cloud gespeichert werden.

Außerdem sollte man als europäischer Nutzer bedenken, dass die Server der Nest-Cloud in den USA liegen, wo möglicherweise auch staatliche Institutionen darauf zugreifen können. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt mit der Nest Überwachungskamera jedoch eine qualitative Kamera, die vor allem mit der intelligenten Software punkten kann.


Alternative für Outdoor: Die Nest Cam Outdoor

Wer sein Zuhause auch von außen aufnehmen und absichern möchte, der kann sich die Nest Cam Outdoor holen. Das Gadget ist wasserdicht und komplett outdoor-tauglich, muss jedoch auch ans Stromnetz angeschlossen werden.

Besonders praktisch für die Outdoor-Nutzung: Der eingebaute Lautsprecher. Damit kann man dem Postboten zB. mitteilen, dass er das Paket einfach vor der Haustüre liegen lassen soll.