Haustür sichern: 9 Tipps für die Sicherung der Eingangstür (Sicheres Haus #4)

Bewohner, Freunde und andere Gäste – sie alle betreten das Haus über die Eingangstür. Was aber, wenn mal ungebetene Gäste vor der Haustür stehen? Dann sollte die Tür gesichert sein und kein Eindringen ermöglichen. Da oft über die Vordertür eingebrochen wird, findest du in diesem Beitrag 9 hilfreiche Tipps zur Sicherung der eigenen Haustür.

Dieser Beitrag ist Teil der Artikelserie „Sicheres Haus“.

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Haustür sichern


9 Tipps: Haustür sichern

1. Türkette mit Schloss anbringen

Türkette mit SchlossEine Türkette schützt alle Bewohner des Hauses. Sie ermöglicht es, die Tür einen Spalt breit aufzumachen und nachzusehen, wer draußen steht. Wichtig ist, dass es sich bei der Kette um eine gehärtete Kette aus Stahl handelt. Diese ist sehr reißfest und gibt auch dann nicht nach, wenn jemand mit aller Kraft versucht, die Tür aufzureißen.

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  • Türgriffkette für Haus-Eingangstüren und Wohnungs-Abschlusstüren
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2. Eingangsbereich gut ausleuchten

Es ist wichtig, dass der Bereich vor der Haustür immer gut ausgeleuchtet ist. In Kombination mit einem Türspion bekommt der Einbrecher das Gefühl, dass er unter Beobachtung steht.

Beim Türspion sollte man nur Spione mit Weitwinkel-Sicht verwenden, da diese einen umfassenden Blick ermöglichen.

3. Türschloss überprüfen und ggf. austauschen

Das Schloss ist das Herzstück einer Tür. Wenn dieses nicht die richtige Schutzklasse hat, dann bringen andere Sicherheitsmaßnahmen auch nichts. Grundsätzlich sind Türschlösser ab Klasse 4 einbruchhemmend.

Die Schlossklassen:
– Klasse 1: Schloss für leichte Innentür
– Klasse 2: Schloss für Innentür
– Klasse 3: Schloss für Wohnungstür
– Klasse 4: Zylinderschloss mit Einbruchhemmung
– Klasse 5: Zylinderschloss mit starker Einbruchhemmung

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4. Schieberiegel anbringen

Tür mit Schieberiegel sichernDie einfachste Methode, um ältere Haustüren sicherer zu machen: Schieberiegel an den Seiten anbringen! Diese können zB. oben und unten befestigt werden und abends vor dem Schlafengehen zugesperrt werden. Wenn die Riegel richtig befestigt sind, kann man damit ein höheres Sicherheitslevel erreichen. Grundsätzlich gilt: Je mehr Schieberiegel, desto sicherer die Tür.

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  • Gehäuse aus 30 mm
  • Bolzen-Halterung
  • Ausführung: Nickel matt

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5. Türrahmen überprüfen und ggf. sichern

In Sicherheitsmagazinen und auf Webseiten ist immer wieder davon zu lesen, dass der Rahmen in 90% der Fälle das schwächste Teil einer Tür ist. Instabile Türrahmen sind im Nu aufgebrochen und schon steht der Einbrecher mitten im Haus.

Damit es soweit gar nicht kommt, sollte der Rahmen mit speziellen Schließblechen mit dem Mauerwerk verbunden werden. Nur wenn die Verbindung zwischen Rahmen und Mauer stark ist, kann man von einer zuverlässigen Haustürsicherung sprechen.

6. Überwachungskamera (oder Kamera-Attrappe) installieren

Bei der Sicherung der eigenen vier Wände trifft man immer wieder auf das gleiche Stichwort: Abschreckung! Einbrecher wissen, dass sie sich mit jedem Einbruch auf gefährliches Terrain begeben.

Haustür sichern mit Überwachungskamera

Daher lassen sich Einbrecher und Diebe im Normalfall sehr schnell abschrecken und verjagen. Ein wirkungsvolles Mittel dazu ist die Installation einer echten Überwachungskamera oder einer Attrappe. Beide Geräte wirken abschreckend, bei der echten Kamera hat man noch zusätzlich den Vorteil, dass man sieht, was sich während dem Einbruchsversuch abgespielt hat.

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7. Bewegungsmelder installieren

Dieser Tipp ist universell anwendbar auf Haustüren, Fenster, Terrassentüren, etc. Die Installation eines Bewegungsmelders lohnt sich, schließlich ertönt bei aktiviertem Alarm ein extrem lautes Geräusch. Einige Geräte sind mehr als 120 dB laut. Das sollte den Einbrecher auf jeden Fall verjagen oder wenigstens die Hausbesitzer aufwecken.

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8. Smart Home System verwenden

Gigaset Elements ScreenshotWer bereits unsere anderen Beiträge aus der Artikelreihe „Sicheres Haus“ gelesen hat, der kennt diesen Tipp schon. Smart Home Systeme sind die beste Option für alle, die den Sicherheitsstatus der eigenen vier Wände auf ein neues Level bringen möchten.

Ein Smart Home System besteht aus mehreren Sensoren (Türsensoren, Fenstersensoren, Bewegungssensoren), welche mit einer Basisstation verbunden sind. Die Basisstation sendet alle Daten (natürlich verschlüsselt) an eine Smartphone App. Als Hauseigentümer kann man immer überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Wenn der Alarm aktiviert ist, bekommt man sofort eine Benachrichtigung, wenn Bewegung oder Rütteln an der Tür erkannt wurde.

Hier haben wir das Gigaset Elements Alarm System getestet.
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9. Nebentüren nicht vergessen

Nachdem man die Haustür gesichert hat, sind die Nebentüren dran. Schließlich bringt eine gut gesicherte Haustür gar nichts, wenn die Kellertür auf der Rückseite des Hauses ungesichert ist.

Für die Nebentür gelten übrigens die gleichen Sicherheitsempfehlungen wie für die Haupttür.


Wenn du mit dem Projekt „Haustür sichern“ fertig bist, ist noch lange nicht Schluss! In unserer Artikelserie zum Thema „Sicheres Haus“ gibt es weitere informative Beiträge, zB. zur Sicherung der Terrassentür oder zur Sicherung des eigenen Hauses während man im Urlaub ist.