GSM Überwachungskamera (Kameras mit LTE, 3G oder GSM)

GSM ÜberwachungskameraMit Überwachungskameras kann man sein eigenes Hab und Gut sehr einfach und effektiv beschützen. Bisher war es jedoch immer so, dass man für Überwachungskameras einen Internetzugang gebraucht hat (über LAN oder WLAN), über welchen die Daten von der Cam zum Server/Benutzer übertragen wurden.

Was aber, wenn man ein weit entferntes Ferienhaus, eine Forststraße mitten im Wald oder ein Feld überwachen möchte? Dort gibt es weder LAN-Anschlüsse, noch WLAN.

In solchen Fällen kommt heutzutage eine GSM Überwachungskamera zum Einsatz. Diese verbindet sich über das Mobilfunknetz (wie auch ein normales Smartphone) mit dem Internet. Dadurch könnte man die GSM Überwachungskamera theoretisch überall platzieren, wo es ein Mobilfunknetz gibt.

Beliebteste Mobilfunk-Überwachungskameras
in unserer Bestsellerliste:

Meistverkaufte GSM/UMTS/LTE Überwachungskameras


Wie funktioniert eine GSM Überwachungskamera?

GSM Überwachungskamera VisorTechBeispielkamera rechts im Bild: VisorTech Überwachungskamera mit Mobilfunkanbindung. Derzeit eine der beliebtesten Cams bei Amazon.de.

Damit so eine GSM Überwachungskamera überhaupt Dinge aufzeichnen kann, muss man einige Sachen beachten.

Da die Cam übers Mobilfunknetz Daten austauscht, ist eine SIM-Karte notwendig.

Diese wird in den Schlitz der Kamera gesteckt und sollte einem Tarif zugeordnet sein, der genug Datenvolumen hat. Nach dem Einschalten verbindet sich die Kamera mit dem Netz und ermöglicht die Übertragung über das Internet. Oft hat man als Nutzer eine passende Smartphone-App, mit der man dann auf die Kamera zugreifen, Aufnahmen ansehen und sie auch fernsteuern kann.

Zum Glück schreitet der Ausbau der Mobilfunknetze schnell voran. Moderne Überwachungskameras können sich somit auch über 3G und LTE verbinden.

Das ermöglicht schnelle Uploads von Videos und stabiles Livestreaming.

Meistverkaufte GSM/UMTS/LTE Überwachungskameras

GSM Überwachungskamera kaufen & einrichten: Schritt für Schritt

1. Kamera auswählen

Suche dir eine passende Überwachungskamera aus. Wichtig ist, dass sie die Verbindung über Mobilfunk unterstützt und du auch von deinem Smartphone/PC jederzeit auf die Aufnahmen und auf den Livestream zugreifen kannst. Du solltest beim Kauf auch immer einen Blick auf die Rezensionen werfen.

Tipp: Mit Kamera Tiere beobachtenGSM Überwachungskameras kommen oft zum Einsatz, um Sachen in der freien Natur zu filmen (zB. einen Forstweg oder eine Lichtung, in der oft viele Rehe vorbeispazieren). Solche Überwachungskameras nennt man Wildkameras. Sie sind speziell für den Einsatz im Wald konzipiert und passen sich durch ihr Design an die Umgebung an. So fällt es erst auf den 2. oder gar 3. Blick auf, dass es sich bei dem Ding um eine elektronische Überwachungskamera handelt.
Hier präsentieren wir die beliebtesten Wildkameras >>

2. Tarif auswählen

Damit die Kamera autark und ohne WLAN-Netz funktionieren kann, ist ein Mobilfunktarif notwendig. Du brauchst jedoch nur Internet-Datenvolumen. Frei-SMS oder Freiminuten fürs Telefonieren sind gar nicht notwendig. Einen aktuellen Vergleich für Deutschland findest du bei mobilewlanrouter.net. Österreichische SIM-only Tarife für mobiles Surfen findest du beispielsweise hier. Für die Schweiz findest du bei Comparis.ch entsprechende Angebote.

3. Konfigurieren

Nachdem du die Kamera und die SIM-Karte hast, ist es Zeit fürs Konfigurieren. Dazu steckst du die SIM-Karte in das Gerät und schaltest die Kamera ein. Anschließend befolgst du die Bedienungsanleitung. Dort wird erklärt, wie du dich von einem externen Gerät aus mit der Cam verbinden kannst und was du beachten musst. Wenn alles funktioniert, kannst du die Kamera am gewünschten Ort positionieren. Vor dem ersten Gebrauch solltest du jedoch überprüfen, ob das Mobilfunknetz dort ausreichend stark ist.


FAQ: GSM Kameras

Welche Empfangstechnik sollte die Kamera unterstützen?

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene GSM Überwachungskameras.

Die Palette reicht dabei von Kameras, die nur GSM und EDGE unterstützen, bis hin zu Geräten, die auch mit neuen Mobilfunkstandards klarkommen. Dazu zählen 3G und 4G.

Es stellt sich die Frage, was man mit der Kamera tun möchte. Wenn man nur vergangene Aufnahmen ansehen möchte, reicht eine langsamere Verbindungstechnik. Hier hat die Kamera genug Zeit, das Aufgenommene auf einen Server hochzuladen. Möchte man jedoch den Live-Stream der Cam anschauen, benötigt man 3G oder 4G, denn jetzt sind höhere Datenübertragungsraten nötig.

Wie lange hält der Akku?

Die Bereitschaftszeit bei Mobilfunk Überwachungskameras (vor allem Wildkameras) ist hoch.

Bei 4 Batterien kann die Stand-By-Zeit bis zu 6 Monate betragen.

Je mehr Bewegung erkannt wird und je mehr Fotos / Videos geschossen werden, desto schneller ist natürlich auch der Akku leer.

Welchen Tarif brauche ich für die Kamera?

Bei einer Überwachungskamera handelt es sich um ein datenintensives Gerät, schließlich werden ständig Videos oder Fotos hochgeladen.

Daher benötigt man einen Mobilfunktarif, der eine größere Menge an freiem Datenvolumen erlaubt.

Es empfiehlt sich auch eine Wertkarte, bei der man bei Bedarf mehr Datenmengen dazubuchen kann. Hier ist man dann auch an keinen Vertrag gebunden.